Von 1975 bis heute:

Mein ganz persönlicher Weg zur vielseitigen und feinsinnigen HorseWoman

 

Wie 1975 alles begann…. :

 

Schon als 12jährige war ich täglich im Reitstall anzutreffen, ritt bereits nach kurzem die „heißen Öfen“ und nahm mit meinem als unreitbar geltenden Haflinger Kasimir erfolgreich an Prüfungen teil. Von diesem Pferd habe ich unglaublich viel gelernt, zum Beispiel, dass draufhauen nichts nützt!

 

Das Interesse an pferde- und menschenfreundlichen Ausbildungsmethoden bestimmte daraufhin meinen beruflichen Werdegang und ich freue mich auch heute noch, immer wieder dazulernen zu können.

 

1988 – 1991 Ausbildung zur zertifizierten Reken Lehrerin bei Ursula Bruns

Ursula Bruns 

 

 

Meine Berufsausbildung begann 1988 als persönliche Praktikantin von Ursula Bruns. Im von ihr gegründeten FS Reitzentrum Reken lernte ich:

 

  •      Bodenarbeit von und mit Linda Tellington-Jones,
  •      Westernreiten bei Claus Penquitt und Jean Claude Dysli 
  •      Barocke Reitweise bei Richard Hinrichs
  •      Chironspringen bei Rolf Becher und
  •      Trainingsmethoden verschiedener Gangpferderassen sowie
  •      das detaillierte Kurssystem der Bruns-Behr-Methode.

 

 

Theoriestunde mit Dia-Vortrag in Reken.

 

 

Sitzschulung mit Körperübungen bevor es auf's Pferd geht.

 

Meine Lehrerin "Pinky" und ich.

 

Dann verschlug es mich nach Kalifornien:

 

1993  Weiterbildung bei Pat Parelli 

4 Wöchiger Kurs mit je 12 Unterrichtsstunden pro Tag:

Reiten ohne Zäumung, ohne Sattel, Pferdeausbildung im Sinne des natural horsemanship, Jungpferde anreiten, Rinderarbeit. Quarter horses

 

Pat Parelli

Ausbildung: 30 ohne Menschenkontakt aufgewachsene Jungpferde lernen Sattel und Reiter kennen.

Anti-Schreck-Demo mit Legende Tom Dorrance, hier kennen die "wilden" Pferde schon Sattel, Reiter, und Halfter.

 

Robert Miller, Begründer des "Prägungstrainings", stellt seine Arbeitsweise vor.

 

 

 

Pat Parelli hatte die Top-Horsemanship-Trainer der USA eingeladen, zu unterrichten. 

So lernte ich auch Alfonso Aguilar und Mike Bridges kennen.

 

Alfonso Aguilar wurde für mich ein besonderes Vorbild.

Ausserdem habe ich 9 Jahre lang seine Live- Kurse in Deutschland, in der Schweiz, in Luxemburg und in Belgien übersetzt. Was für eine Lernerfahrung!

Alfonso Aguilar (Mexiko)

3-wöchige Fortbildung bei Karin und Alfonso Aguilar in Mexiko.

 

Gebissloses Reiten in Mexiko.

 

Noch haben die Wildpferde grosse Angst vor uns Menschen.

 

Allmählicher Vertrauensaufbau - ein unglaublich schönes Gefühl.

 

1996 in Kalifornien: 2,5 Monate Training bei Mike Bridges 

Mike Bridges (Kalifornien)

Auch für Mike habe ich 10 Jahre lang seine Live- Kurse in Deutschland übersetzt.

 

Feinheiten der kalifornischen Reitweise

 

In dieser Zeit habe ich neben Mike Bridges, später dann auch Steve Halfpenny und Jeff Sanders kennengelernt. Sie sind weitere wichtige Horsemen, von denen ich die Feinheiten der kalifornischen Reitweise und den bewussten Einsatz der eigenen Energie als Kommunikationsmittel mit dem Pferd  lernte. Und schließlich Ian und Anke Benson, die mit ihrer Methode „Humanship“ die Beziehung und Kommunikation von Mensch und Pferd in den Vordergrund stellen.

 

Steve Halfpenny (Australien)

Steve arbeitet auf eine sehr feinsinnige Weise - nicht nur das Sichtbare, körperliche wird angesprochen und genutzt, es geht auch um das gegenseitige Einfühlen, und um die Integration des Energetischen, des Atems  in die Begegnung von Mensch und Pferd.

Auch für Steve habe ich 8 Jahre übersetzt.

Jeff Sanders (Kalifornien)

Jeff Sanders wuchs in den Traditionen der kalifornischen Familien auf, die in 6. Generation von der Zucht von Rindern und der Arbeit mit ihnen leben. Seine Familie hat über 200 Jahre Erfahrung in der Ausbildung Kalifornischer "Bridle Horses". Er ist einer der sehr wenigen, die den originalen "Vaquero Style of Horsemanship" unterrichten. 

 

Seit 2016 übersetze ich die Reitkurse von Jeff Sanders „Traditional Californian Vaquero Horsemanship“ in Deutschland. Bis heute.

 

Anke und Ian Benson (Neuseeland)

Noch zwei großartige Pferdemenschen, die mich über Jahre unterrichtet und inspiriert haben.


Dies sind die Menschen, von denen ich während meiner langen Ausbildungszeit die Ehre hatte lernen zu dürfen. Mit den meisten von ihnen habe ich viele Jahre verbracht.

 

Außerdem habe ich an unzähligen Seminaren und Kursen aus den verschiedenen Bereichen der Pferdewelt teilgenommen, die Namen alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Webseite sprengen.

 

Seit 1992 selbständige Kursleiterin mit mobiler Reitschule in Deutschland:

 

Ich helfe und unterrichte Menschen jeden Alters in den verschiedenen Reitweisen und in Bodenarbeit, und bei allen Problemen, die sie mit ihren Pferden, vom Shetty bis zum Kaltblut, haben. Zum Beispiel beim Verladen.

Dabei lege ich besonderen Wert darauf, die Arbeit für Mensch und Pferd möglichst stressfrei zu gestalten. Eine gute Wahrnehmung der Körpersprache und emotionalen Verfassung, Geduld und korrektes Timing sind die Basics, die ich gern vermittele.